Freiwillige Feuerwehr Horb am Neckar

 

 

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Feuerwehrverband Baden-Württemberg - News

Neue Fachempfehlung zur Persönlichen Schutzausrüstung von Feuerwehrangehörigen

Fr 19 Feb 2021 13:14:27 CET
Mit der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) für die Feuerwehren vor dem Hintergrund neuer Herausforderungen beschäftigt sich eine neue Fachempfehlung des Deutschen Feuerwehrverbandes und der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren der Bundesrepublik Deutschland. Erstellt wurde die Fachempfehlung durch Christian Schwarze, Feuerwehr Stuttgart, auf Basis der Vorarbeiten bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und im Referat 8 der Vereinigung zur Förderung des deutschen Brandschutzes (vfdb). Enge Abstimmung erfolgte mit der DGUV, dem vfdb-Referat 8 und dem DFV-Arbeitskreis Waldbrand. Die Fachempfehlung betrachtet und vergleicht die Persönliche Schutzausrüstung für die Brandbekämpfung im Innenangriff und im Freien zuerst einzeln und dann im Vergleich mit einem besonderen PSA-Ensemble für die Waldbrandbekämpfung. Die verschiedenen Möglichkeiten zum Schutz vor schädlichen Gasen und Partikeln (Pressluftatmer, Vollmaske mit A2B2E2K2-CO-P3-Filter, Partikelfiltrierende Halbmaske FFP2 / FFP3) werden detailliert aufgeführt. Das Dokument gibt umfangreiche, praxisgerechte Empfehlungen zur Beschaffung und Bereitstellung geeigneter Persönlicher Schutzausrüstung für Feuerwehrangehörige

Umfrage Feuerwehrbekleidung - Meinung der Feuerwehrfrauen ist gefragt!

Mi 03 Feb 2021 11:37:56 CET
Auch wenn wir alle angesichts der Coronavirus-Pandemie derzeit viele andere Sorgen haben, wollen wir gemeinsam die Rahmenbedingungen für das baden-württembergische Feuerwehrwesen laufend optimal gestalten und weiterentwickeln. Dazu gehört auch die Modifizierung verschiedener Verwaltungsvorschriften. So befindet sich derzeit auch die VwV Feuerwehrbekleidung in der Überarbeitungsphase. Die heutige Feuerwehrbekleidung ist mit der VwV Feuerwehrbekleidung 2013 eingeführt worden. Sie wurde durch eine Arbeitsgruppe unter Einbeziehung aller im Feuerwehrwesen vorhandenen Gremien, Verbände und Träger entwickelt. Das Ziel der Arbeitsgruppe war es, die damalige, seit rund 60 Jahren etablierte – aber aus der Zeit gekommene – Feuerwehruniform zeitgemäß zu gestalten. Das ist uns gemeinsam bestens gelungen! Denn die baden-württembergische Feuerwehrbekleidung ist eine Erfolgsgeschichte, an der sich inzwischen auch zahlreiche andere Landesfeuerwehrverbände orientieren. Nichts ist so gut, dass es nicht noch weiter verbessert werden kann. Deshalb haben das Innenministerium und der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg die immer wieder geäußerte Optimierungsmöglichkeiten an unserer Feuerwehrbekleidung gesammelt. Immer wieder geäußert wird auch der Wunsch nach einem speziellen Diensthut für Damen, wie er bereits seit Jahren in verschiedenen europäischen Ländern im Einsatz ist. Da wir in Baden-Württemberg erfreulicherweise immer mehr Frauen für die Feuerwehr gewinnen können, wollen wir im Zuge der Neufassung der VwV Feuerwehrbekleidung auch entsprechende Elemente für Frauen implementieren. Bereits heute haben in der Feuerwehr engagierte Frauen die Wahl zwischen einer Hose und einem Rock bzw. zwischen Krawatte und einem Halstuch. Nun stellt sich die Frage, ob die in Baden-Württemberg engagierten Feuerwehrfrauen künftig auch die Wahlmöglichkeit zwischen der heute schon vorhandenen Schirmmütze und einem neuen Diensthut für Frauen wünschen. Ihre Meinung ist uns wichtig!Daniela Stroppel, die derzeit einzige Frau im Vorstand des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg hat vorgeschlagen, ein Meinungsbild unserer Feuerwehrfrauen einzuholen. Diese Feuerwehrfrauen – nicht die Männer! – sind gebeten, bis zum 26. Februar 2021 unter diesem Link zwei Fragen zu beantworten. Auf Basis des Stimmungsbildes unserer weiblichen Feuerwehrkräfte sollen in den Gremien die weiteren Entscheidungen herbeigeführt werden. Alle Feuerwehrfrauen aus Baden-Württemberg sind aufgerufen, sich an dieser Online-Umfrage zu beteiligen!

Wahlprüfsteine des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg zur Wahl des 17. Landtages von Baden-Württemberg

Fr 19 Feb 2021 16:27:04 CET
Am 14. März 2021 wird der 17. Landtag von Baden-Württemberg gewählt. Dann entscheidet sich, wer künftig „im Musterländle“ Regierungsverantwortung trägt und wer die politischen Rahmenbedingungen für unsere Feuerwehren bestimmen wird. Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg hat für die Landtagswahl am 14. März zehn Wahlprüfsteine definiert auf Basis unserer strategischen Projekte, die wir um die seitens der Kreis- und Stadtfeuerwehrverbände genannten Themengebiete und Fragestellungen ergänzt haben. Die Fragen sind schließlich vom Vorstand des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg beschlossen worden. Die zehn Wahlprüfsteine gingen an die im Landtag vertretenen Parteien von Bündnis 90/Die Grünen, CDU, SPD, AfD und FDP. Im Folgenden sind unsere Fragen und die Antworten der Parteien abgedruckt. Mit diesen Wahlprüfsteinen haben die wahlberechtigten Feuerwehrangehörigen eine Grundlage für ihre Entscheidung bei der Wahl am 14. März 2021, soweit sie das Feuerwehrwesen in Baden-Württemberg betrifft. Auch bei der Regierungsbildung und der Arbeit des Landtages in den kommenden fünf Jahren wird der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg auf die Antworten der Parteien hinweisen und immer wieder darauf zurückkommen.

Stammzellspender gesucht!

So 07 Feb 2021 16:39:44 CET
Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Esslingen-Nürtingen Bernd Müller hat uns gebeten, einen Flyer mit der Bitte um Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten Stammzellenspender für die 7-jährige Hannah aus Deizisau weiterzuleiten. Gern veröffentlichen wir den Flyer. Vielleicht findet sich in Reihen der Feuerwehr ein geeigneter Spender.

Überarbeitung des Musters einer Feuerwehrsatzung: Wesentliche Ergänzungen der Muster-Feuerwehrsatzung in Bezug auf Versammlungen und Wahlen

Do 14 Jan 2021 10:41:54 CET
Da mit Blick auf die aktuellen Pandemieentwicklungen die Durchführung von Hauptversammlungen und Wahlen bei den Gemeindefeuerwehren weiterhin erschwert sein wird, wurde an den Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg vermehrt die Frage eines entsprechenden Umgangs mit dieser Situation gestellt. Die Hauptversammlung kann in solchen Ausnahmefällen verschoben oder in digitaler Form abgehalten werden. Sofern die Hauptversammlung nicht als Präsenzveranstaltung durchgeführt werden kann, können die dort ggfs. notwendigen Wahlen und Abstimmungen auch als Briefwahl oder Online durchgeführt werden. Allerdings erfordern diese Vorgehensweisen entsprechende Regelungen in der Feuerwehrsatzung. Im Dialog mit dem Gemeindetag, dem Innenministerium und der Gemeindeprüfungsanstalt hat der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg die in der Satzung notwendigen Änderungen formuliert und ein entsprechendes Muster für eine Feuerwehrsatzung bzw. Feuerwehrabteilungssatzung (FwSAbt) bereitgestellt. Diese Regelungen sind in den Erläuterungen zum Muster für eine Feuerwehrsatzung ausführlich erklärt. Neben diesen Änderungen und Ergänzungen wurde das Satzungsmuster insgesamt überarbeitet und auf den aktuellen normativen Stand gebracht. Was sind bzw. wo finden sich die dafür relevanten Veränderungen? In Ausnahmefällen kann bei Vorliegen schwerwiegender Gründe bzgl. der Durchführung der Hauptversammlung vom Grundsatz der Präsenzveranstaltung abgewichen werden (§ 16 Abs. 6 FwSAbt). Die Hauptversammlung kann in diesen Fällen auf einen zeitnahen Termin – jedoch maximal bis zu einem Jahr – verschoben werden (§ 16 Abs. 6 Buchstabe a)) oder in digitaler Form abgehalten werden (§ 16 Abs. 6 Buchstabe b)). Sofern die Hauptversammlung nach § 16 Abs. 6 nicht in Form einer Präsenzveranstaltung durchgeführt wird, enthält § 17 Abs. 7 die Regelungen für alternative Formate zur Durchführung von Wahlen und Abstimmungen. Hierüber entscheidet der Bürgermeister nach Anhörung des Feuerwehrausschusses. Für die Umsetzung dieser Regelungen empfehlen wir den Kommandanten auf ihre Bürgermeister bzw. Kommunalverwaltungen zuzugehen, damit diese in den zuständigen Gremien eine Satzungsänderung beschließen können.

Änderung der VwV Feuerwehrausbildung

Fr 29 Jan 2021 09:38:57 CET
Die Verwaltungsvorschrift zur Änderung der VwV-Feuerwehrausbildung vom 28. Dezember 2020 wurde im Gemeinsamen Amtsblatt Baden-Württemberg Nr. 1 vom 27. Januar 2021 veröffentlicht. Die Änderung tritt rückwirkend zum 1. Januar 2021 in Kraft. Die Regelung ändert die VwV-Feuerwehrausbildung vom 5. Februar 2018 und passt diese an geänderte Rahmenbedingungen und neue Anforderungen an. Neu aufgenommen wird die Option, Lehrgänge oder Lehrgangsteile online anzubieten. Aufgrund der positiven Erfahrungen während der pandemiebedingten Einschränkung des Lehrgangsbetriebs soll diese Möglichkeit auch künftig genutzt werden, um die Ausbildungskapazität zu erhöhen und Kosten zu reduzieren. Den Teilnehmenden am Lehrgang „Ausbilder für Kinder- und Jugendgruppenleiter“ sowie an Fortbildungsseminaren für diesen Personenkreis, die anschließend als Ausbilder für das Land tätig werden, kann zukünftig der Verdienstausfall erstattet werden. Eine wichtige Änderung ist auch die Abbildung des Berufsbilds Werkfeuerwehrmann/Werkfeuerwehrfrau nach dem Berufsbildungsgesetz in der VwV-Feuerwehrausbildung, um eine unnötige Doppelausbildung bei der weitergehenden Führungsausbildung zu vermeiden und eine klare Vergleichbarkeit der Abschlüsse herzustellen. Der Vermeidung unnötiger Ausbildungszeiten dient auch die Möglichkeit, andere Wissensvermittlungen (sonstige) als Qualifikationen anzuerkennen. Damit können mehr Lehrgangsinhalte anerkannt und die Präsenzzeit reduziert werden. Im Übrigen wurden die Voraussetzungen und die Dauer von Lehrgängen sowie Begrifflichkeiten an neue Gegebenheiten angepasst. Die aktuell gültige VwV-Feuerwehrausbildung finden Sie hier.